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Netzwerk "BÜRGER für BÄUME"

Wer möchte leben ohne den Trost der Bäume (G.Eich)

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Warum sollten Sie sich für Kölner Kleingärten interessieren ?? Gute Frage !!

Weil es Grund gibt, sich zu empören !!  Guten Grund !!
Einer wunderbaren alten Vogelkirsche auf einer Parzelle 
des Kleingartenvereins Colonius e.V. droht die Fällung

Ein Blick zurück, wie wild darf's denn sein ?
Zu diesem Artikel gibt es einen Leserbrief des Vereinsvorsitzenden Frank Schütte, 
der am 5.8.2008 veröffentlicht wurde.    Leserbrief-KGV-Schuette.jpg
Weitere Leserbriefe aus dem August 2008 Leserbriefe-20080812.pdf
Pause Stopp Zurück Weiter Fotos im Vollbild anzeigen


* Es geht um diesen Baum, eine wunderschöne Vogelkirsche,
Baum des Jahres 2010.

* Der Kreisverband Kölner Gartenfreunde e.V. verlangt die Fällung. 

* In der seit dem 1. Januar 2013 gültigen, neuen Gartenordnung ist eine Ausnahmeregelung "für ein Verbleiben eines alten,
schützenswerten, großwüchsigen Süßkirschen- oder Walnussbaumes" ausdrücklich vorgesehen.

* Warum wendet die Stadt diese Ausnahmeregelung nicht an ?

* Die zuständige Sachbearbeiterin behauptet, sie träfe nicht zu und verweist auf die Beeinträchtigung der Nachbarparzellen.

* Die Nachbarn erklären, eine Beeinträchtigung läge nicht vor und sie hätten Interesse am Erhalt dieses wunderschönen Baumes.

*Frau Christiane Martin, Fraktionsvorsitzende der Grünen in der Bezirksvertretung Ehrenfeld und stellvertretende Vorsitzende des Kleingartenvereins Colonius e.V., teilt mit, der Vereinsvorstand sei mehrheitlich für den Erhalt des Baumes, zu entscheiden aber hätte der Kreisvorstand !!


Na dann woll'n wir mal !! Wenn's so viel Unterstützung für eine vernünftige Lösung gibt, muss doch was zu machen sein.
Es kann doch nicht angehn, dass die Stadt Köln, die sich erneut um eine Bundesgartenschau bemüht, mögliche Ausnahmegenehmigungen nicht erteilt und auf stadteigenen Grundstücken ohne vernünftige Gründe und gegen den Wunsch der Betroffenen blühende Bäume fällt.

Bitte lasst Euch das erklären und fragt nach beim Leiter des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen der Stadt Köln,
Herrn Manfred Kaune.


Er sollte die Stilblüten, die das Bundeskleingartengesetz in seinem Hause treibt, in öffentlicher Diskussion gut erklären können.

Hier die Unterstützung des Express:

Das Ergebnis aller Bemühungen !! Herr Kaune schreibt uns:  
vielen Dank für Ihre Mail und Ihr Interesse.
 
Es gab heute ein Gespräch zwischen dem Vorsitzenden des Kleingartenvereins, Herrn Schütte, dem Geschäftsführer des Kreisverbandes, Herrn Franssen,  und mir.
Ergebnis: Die Vogelkirsche hat bis zu einem Pächterwechsel "Bestandsschutz". Im Falle eines Pächterwechsels wird der Verein neu entscheiden.
 
Mit besten Grüßen 
Manfred Kaune

Wir bedanken uns für das erzielte Ergebnis bei Allen, die engagiert mitgeholfen und / oder sich in konstruktivem Bemühen bewegt haben.

Weitere Hintergrundinformationen:

1. Rückblick:
Der Garten war früher bewohnt. Nach dem Krieg
hatte eine Familie sich dort ein Behelfsheim errichtet. Die heutige Pächterin übernahm die Parzelle 1977. Der Garten hatte zu dieser Zeit nichts mit einem Kleingarten im Sinne des heutigen Bundeskleingartengesetzes zu tun. Dieses Gesetz gab es 1977 noch nicht und der Pächterin wurden keinerlei Auflagen gemacht. 
Die Vogelkirsche stand damals schon. In den Folgejahren hat die Pächterin in mühevoller Kleinarbeit wesentliche Teile der Parzelle im Sinne des Bundeskleingartengesetzes "rekultiviert". Probleme gab es nie, der Garten wurde bei einem Besuch einer Vertreterin des Kreisverbandes als "Paradies" bezeichnet.

2. Was änderte sich 2007 ?
Herr Frank Schütte wurde Vorsitzender des Kleingartenvereins Colonius e.V..
Weitergehende Vereinbarungen im Sinne des Bundeskleingartengesetzes wurden getroffen.
Anfang 2012 wurden aufgrund einer solchen Vereinbarung 3 große Bäume gefällt, eine Tanne, eine Lärche und eine Weide. Weiterer Nutzgarten wurde angelegt, ein Hochbeet gebaut.
Strittig blieb die Vogelkirsche aus guten Gründen und sie ist es bis heute.

3. Was ändert sich in 2013 ?
Die Pächterin wendet sich auch ans Netzwerk BÜRGER für BÄUME. 
Wir schalten uns hiermit ein. Der Fall wirft viele Fragen auf, auch bezogen auf das Zusammenspiel zwischen dem Kreisverband Kölner Gartenfreunde e.V. und dem Amt für Landschaftspflege und Grünflächen der Stadt Köln, das hier zuständig ist.

Wir werden uns um weitere Fakten zur Sache bemühen und mit dem Amtsleiter Kontakt aufnehmen. Parallel werden wir dem Kreisverband Kölner Gartenfreunde mitteilen, 
wie wir den Fall gegenwärtig beurteilen.

Es gibt also tatsächlich einen sehr guten Grund für Baumfreunde, sich für das Kölner Kleingartenwesen intensiver zu interessieren.

!! EMPÖRT EUCH !!

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Wir bedanken uns