Skip to main content

Netzwerk "BÜRGER für BÄUME"

Wer möchte leben ohne den Trost der Bäume (G.Eich)

Startseite des Netzwerks
5 vor 12
LNU / Alleen in NRW
Phantasialand in Brühl
Viersener Blödsinn
Köln 2009 ff
>>> Wundermittel Baum
Köln Projekt Impuls 2012
Köln Platane an der Flora
Köln Mönchhofquartier
Köln Und schon wieder
Köln Kgv Colonius e.V.
Köln Platanen / Massaria
>>> Grober Unfug
Köln Parkstadt Süd
Köln Parkst Du Mit Mir ?
Köln Alte Buche in BiOs
Köln Müdo Herrigergasse
Köln Bahnhof Belvedere
Köln Erweiterung Spoho
Köln Klingelpützpark
Köln Porz Zündorf Groov
Da war'ns nur noch drei
Gegen Baumfrevel
Köln Rheinboulevard
>>> Fällung Abel Park
Köln Ubierring
Köln Kein Kahlschlag
>>> Weg mit den Bäumen
>>> Die Troglösung
Köln Pappelpark Rodenk.
Köln Biotop Rhein-Km 682
Köln Sürther Aue
Sankt Mariä Heimsuchung
Himmelgeister Kastanie
Düsseldorf Hofgarten
Berlin Landwehrkanal
Stuttgart Schlossgarten
Wesseling Rheinufer
Weisse Bändchen
Gegen das Vergessen
Zweifelhafte Klassiker
Weitere Bürgerinitiativen
Bäume und die FDP
Fotocommunity Einzelbäume
Kontakt / Impressum
Initiative Allee Weißenburgstraße, Köln
Haben Sie eine Vorstellung davon, welch nicht wieder gut zu machender Schaden durch groben 
Unfug angerichtet werden kann ?? Nein ?? Dann befassen Sie sich bitte näher mit der Initiative 
Allee Weißenburgstraße. Vermischung von Dingen, die nichts miteinander zu tun haben, Verdrehung von Fakten und Zusammenhängen und schlicht falsche Behauptungen kennzeichnen das Engagement dieser Initiative zum unumkehrbaren Nachteil des stadtbildprägenden Baumbestandes 
in einer denkmalgeschützten Kölner Allee. Eine solche Vorgehensweise einer Bürgerinitiative darf 
man nicht verharmlosen, sondern man muss Beeinflussung durch Täuschung klar benennen.


Zu Punkt 1   Ja, es geht um den Erhalt dieser denkmalgeschützten Allee. Daher muss man dieser Initiative das                                               Handwerk legen !! Massaria ist ein Pilzbefall und keine Krankheit. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen                                  Massaria und Blattbräune. Die Bäume sind nicht schwer geschädigt. Prof. Dr. Dujesiefken hat das überzeugend
                   dargelegt. Keine Platane stirbt an Massaria.

Zu Punkt 2   Deutliche Kroneneinkürzungen sind nach dem Stand der Technik keine Maßnahmen der Baumpflege,
                   sondern Sondermaßnahmen. Nachzulesen im Regelwerk ZTV Baumpflege. Hätten 450 Bürgerinnen und
                   Bürger tatsächlich ihre Unterschrift geleistet, wenn sie vor Ort sachlich informiert worden wären ??
                   Die 450 Unterschriften sind aus unserer Sicht größtenteils durch gezielte Falschinformation "erschlichen".

Zu Punkt 3   Kroneneinkürzungen sind ein umstrittenes Mittel zur "Gestaltung von Bäumen". Mit "erfolgreicher"
                   Vitalisierung von Bäumen und Baumpflege hat das Nichts zu tun.

Zu Punkt 4   Diese Aussage ist schlicht falsch. Bitte lesen Sie das Regelwerk oder lassen Sie es sich von der 
                   Verwaltung erläutern.    

Zu Punkt 5   Der Versuch in der von der Verwaltung vorgeschlagenen Form ist nur notwendig geworden, um die von
                   der Initiative geforderte, gänzliche Verstümmelung eines ganzen Alleeabschnittes zu verhindern.
                   Die Kleinteiligkeit der Versuchsanordnung soll gewährleisten, dass das Ergebnis des Methodenvergleiches
                   wissenschaftlichen Kriterien standhalten kann.

Zu Punkt 6   Die vorgeschlagene Versuchsanordnung stellt den gefundenen Kompromiss dar, dem auch die Kölner
                   Baumschutzinitiativen folgen. Seitens der Initiative Allee Weißenburgstraße wurden keine tauglichen                                            Kompromissvorschläge vorgetragen. Sie wiederholt gebetsmühlenartig nur ihre, fachlich nicht haltbaren, 
                   Forderungen in drei untauglichen Versionen. Wir erwarten von der Politik ein unmissverständlich 
                   deutliches Votum für die Beschlussvorlage der Verwaltung.

Zu Punkt 7   Das ist das gute Recht der Initiative. Das Sammeln von Unterschriften für groben Unfug ist nicht verboten.
                   Die Empfehlung von unserer Seite ist, unterschreiben Sie diesen Unsinn nicht !!

Zu Punkt 8   Der Protest ist legal. Er würde sich allerdings von selbst erledigen, wenn sich die Initiative den Fakten 
                   stellen und akzeptieren würde, dass die Stadt Köln in angemessener Weise mit dem Massariabefall
                   der städtischen Platanen umgeht.

Zu Punkt 9   Jahrelange Versäumnisse in der Baumpflege der Stadt Köln liegen nicht vor. Wir sind auch nicht mit Allem                                  einverstanden, aber dieser pauschale Vorwurf ist nicht berechtigt. 

Zu Punkt 10  Die Anwohner sind nicht Teilnehmer des Versuches, ihre Kronen werden nicht eingekürzt. Angesichts des 
                    wunderschönen Platanenbestandes in der Weißenburgstraße kann von Leidensfähigkeit der Anwohner
                    nicht die Rede sein. Kölner leiden in anderen Vierteln und baumlosen Straßen.

Zu Punkt 11  Am Zustand der Bäume ist unter Berücksichtigung ihrer Standortbedingungen Nichts auszusetzen, 
                    ihre Prognose ist gut. Die Behauptung, dass nur eine Kroneneinkürzung die Bäume retten kann ist, 
                    unseres Erachtens und durch viele Aussagen gestützt, grober Unfug.




Zu Block 1   Auch die Kölner Baumschutzinitiativen im Netzwerk BÜRGER für BÄUME vertreten stadtweiten Bürgerwillen
                   und zwar nicht nur vor der eigenen Haustür, wo Partikularinteressen zu Hause sind. Die Prognose, dass nicht
                   eingekürzte Platanen in absehbarer Zeit gefällt werden müssten (siehe Skizze in Block 1), ist eine reine 
                   Behauptung und durch kein einziges Argument belegt.

Zu Block 2   Mit der Darstellung aus den ZTV Baumpflege setzen wir uns separat auseinander und zwar weiter unten unter
                  Grober Unfug Bild 3. Mit solchen Methoden werden Unterschriften erschlichen. Derartiges Vorgehen lehnen wir
                  ab. 

Zu Block 3   Man könnte in der Tat bei der bisherigen verantwortungsvollen Vorgehensweise bleiben. Versuche, wie den 
                   jetzt Geplanten, mit realistischen Erwartungen zu begleiten, zeugt eher von Professionalität.

Zu Block 4   Selbstverständlich kommt einem nach wissenschaftlichen Kriterien aufgesetzen Methodenvergleich Bedeutung 
                   zu, auch wenn sie nicht überbewertet werden sollte. Die Diskussion über Steuergelder ist abwertende Polemik.
                   Angesichts des Wertes und der Bedeutung des alten und denkmalgeschützten Straßenbaumbestandes ist das
                   Geld für den Versuch gut investiertes Geld.

Zu Block 5   Siehe Schlussbemerkung ganz unten.

Zu Block 6   Von Ignoranz und Lebensverachtung gegen die Natur kann keine Rede sein. Kroneneinkürzung ist keine
                   Maßnahme der Baumpflege. Verantwortungsvoller Baumschutz ist kein Missbrauch der Natur, sondern
                   das Gebot der Stunde. Daher ist, wenn überhaupt, nur der Methodenvergleich entsprechend der 
                   Verwaltungsvorlage vertretbar.




Hier sehen Sie die Seite der ZTV Baumpflege, die die Initiative Allee Weißenburgstraße vermutlich in der Absicht, 
die Kölner Bürgerschaft arglistig zu täuschen, entfremdet hat.  Schematische Darstellung eines Baumes.pdf
Es handelt sich um die reine schematische Darstellung eines Baumes 
ohne jedwede Empfehlung von Kroneneinkürzungen.
Tatsächlich steht in den ZTV Baumpflege, die den Stand der Technik beschreiben, unter Ziffer 3.1.9.

3.1.9 Sondermaßnahmen
Der Kronenregenerationsschnitt, die Einkürzung von Kronenteilen, die Kroneneinkürzung
und der Kronensicherungsschnitt sind Sondermaßnahmen, die das Erscheinungsbild
des Baumes erheblich verändern. Es gehen große Teile des Kronenvolumens
verloren und durch das Abschneiden von Grob- und Starkästen besteht
die Gefahr der Fäulnis, wodurch der Baum geschwächt und in seiner Lebenserwartung
eingeschränkt wird.

Wäre es rechtlich möglich, würde Harald von der Stein, Gründer dieses Netzwerkes, die maßgeblich 
Verantwortlichen der Initiative Allee Weißenburgstraße wegen arglistiger Täuschung der Bürgerschaft 
und Anstiftung zur Sachbeschädigung verklagen.
Leider gibt geltendes Recht das nicht her und so können sie weiter ihr Unwesen treiben.
Aber Politik kann und muss einschreiten mit unmissverständlich deutlichen Beschlüssen.
Schlussbemerkung:
Wir erwarten einen derartig unmissverständlichen Beschluss für die bereits mehrfach beratene 
Verwaltungsvorlage am Donnerstag, den 19. September im Ratsausschuss für Umwelt und Grün.
Andernfalls kommt das Thema im Kommunalwahlkampf 2014 auf den Tisch.
Das Thema wurde in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Grün am 19.09.2013 vertagt und
wird nun ggf in der Novembersitzung beraten. Die Sache ist noch nicht vom Tisch und ein vertretbarer
Methodenvergleich gemäß Beschlussvorlage der Verwaltung ist noch keinesfalls sicher !!





G
R
O
B
E
R

U
N
F
U
G

B
I
L
D

1











































 














 



G
R
O
B
E
R

U
N
F
U
G

B
I
L
D

2














































 





G
R
O
B
E
R

U
N
F
U
G

B
I
L
D

3