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Netzwerk "BÜRGER für BÄUME"

Wer möchte leben ohne den Trost der Bäume (G.Eich)

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Bäume und die FDP, ein zerrüttetes Verhältnis !

Wir haben uns an Präsidium und Bundestagsfraktion der FDP gewandt.
Hier der Text der Mail:
 
An: fdp-point@fdp.de; stoesser@fdp-bundestag.de
Cc: bfb@harald-von-der-stein.de
Verschickt: So., 12. Jul. 2009, 18:06
Thema: FDP treibt Schindluder mit dem Wert der Freiheit

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dieser Mail wende ich mich im Namen des Netzwerks BÜRGER für BÄUME an Sie als
das Präsidium der FREIEN DEMOKRATISCHEN PARTEI DEUTSCHLANDS.
Mit Bestürzung nehmen wir die zunehmenden Bestrebungen zur Kenntnis, sich auf kommunaler Ebene von den Baumschutzsatzungen zu verabschieden. Treiber dieses merkwürdigen Vorhabens
sind allzu oft leider Vertreter Ihrer Partei.
Das Widerwärtige hieran ist, dass in der Argumentation Schindluder getrieben wird mit dem Wert der Freiheit. Es ist unwürdiger Missbrauch, Freiheit hier gleichzusetzen mit Freiheit des Sägens und schützenswerten Baumbestand dem "freien Bürger" auszusetzen.
Ich fordere Sie auf, diesem Missbrauch liberalen Gedankentums und des Freiheitsbegriffes entschieden entgegenzuwirken und Ihre Mitstreiter in Ländern und Kommunen zur Ordnung zu rufen. Alexander von Humboldt hat die Feindschaft gegen den Baum in Zusammenhang gestellt mit "niederer Gesinnung des Einzelnen". Dem stimmen wir ausdrücklich zu und sind entsetzt, dass sich seine Einschätzung ausgerechnet bei der FDP bewahrheitet. Wir erwarten von Ihnen eine eindeutige Antwort im Namen aller Präsidiumsmitglieder und werden den Text dieser Mail, sowie Ihre Antwort ins Internet stellen.

Freundliche Grüsse

Harald von der Stein
Netzwerk BÜRGER für BÄUME
www.buerger-fuer-baeume.com
 
und aufschlussreiche Antwort erhalten. Hier der Text der Antwort:
 
Sehr geehrter Herr von der Stein,

vielen Dank für Ihre Zuschrift vom 12. Juli 2009.

Zur Frage der angeblichen Verabschiedung von Baumschutzsatzungen können wir als FDP-Bundesverband keine Stellungnahme abgeben, da es sich dabei, wie Sie selber richtig festgestellt haben, um Kommunalrecht handelt. Der Bundesverband der FDP beabsichtigt grundsätzlich nicht in die Angelegenheiten seiner Untergliederungen einzumischen. Dies würde unserer demokratischen und liberalen Grundhaltung widersprechen.

Wir Liberale sehen Holz als unseren wichtigsten nachwachsenden Rohstoff. Seine Nutzung als Bauholz und für die Herstellung von Möbeln und Zellstoff, die Erzeugung von Strom und Wärme aus Rest- und Durchforstungsholz ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und stärkt gleichzeitig die regionale Wirtschaft. Die Einkommen der Landwirte aus ihrem Waldbesitz tragen zur Sicherung der Existenz der landwirtschaftlichen Betriebe bei, die den ländlichen Raum stärken. Gleichzeitig haben die Wälder eine große Bedeutung für die Naherholung und den Tourismus. In unserem Waldland ist für den Erhalt der Biodiversität die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder eine wichtige Voraussetzung. Liberale treten für bessere Rahmenbedingungen insbesondere für die privaten Waldbesitzer ein, um die bestehenden Holzreserven in heimischen Wäldern besser auszunutzen. Die Rahmenbedingungen für Forstbetriebsgemeinschaften müssen verbessert, Anreize zum Bauen mit Holz geschaffen werden.

Für weitere und ausführlichere Informationen bezüglich unserer Programme besuchen Sie uns doch im Internet unter: www.deutschlandprogramm.de oder www.fdp.de.

Vielen Dank für Ihr Interesse. Helfen Sie mit Ihrer Stimme, den Politikwechsel für Deutschland einzuleiten.

Mit freundlichen Grüßen

Helmut Metzner

Abt.-Leiter Strategie und Kampagnen
Bundesgeschäftsstelle der FDP
Thomas-Dehler-Haus
Reinhardtstraße 14
10117 Berlin
Tel.: 00 49 (0) 30. 28 49 58 -50
Fax: 00 49 (0) 30. 28 49 58 -52
metzner@fdp.de

Vielen Dank, Herr Metzner, das genügt.

Der Baum kommt als Baum im Wertesystem der FDP nicht vor.